Vereinsgeschichte

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Gründung 1930

Es begann, wie viele bedeutende Ereignisse in Lichtental, im Gasthaus Grüner Berg, bekannt unter dem Namen "Steg", als sich die Anhänger der Idee, einen Fußballclub in Lichtental zu gründen, trafen. Über 100 Unterschriften hatte man gesammelt, um dem Vorhaben Nachdruck zu verleihen. Auch Vertreter des Turnvereins und der DJK Lichtental waren am 8. März 1930 eingeladen. Die offizielle Gründung des FC Lichtental erfolgte dann am 5. April 1930. Vierzehn Männer, die hier nochmals dankend erwähnt werden sollen, leiteten im ersten Jahr die Geschicke des neuen Vereins.

Vorstand A. Stephan, Dr. Hübner, J. Touchemann, K. Maier, M. Gützlaff, H. Gommel, W. Nesselhauf, R. Metzmaier, J. Müller, F. Kist, E. Faller, W. Dressel. Die ersten Trainingsstunden musste man noch auf dem Spielplatz hinter der Hindenburgschule, heutige Hauptschule, abhalten. Die ersten Trainer der Fußballbegeisterten waren Emil Scharf und Franz Kist. Die Fertigstellung und Übergabe des neuen Sportplatzes an der Gerolds- auer Straße erfolgte am 11. Mai 1930.

Zur Einweihung und zum Start des Spielbetriebs hatten sich der VfB Baden-Baden und der VfB Gaggenau als sportliche Gegner zur Verfügung gestellt. Die Eröffnungsspiele waren aber nicht vom Erfolg gekrönt. So zeigte sich ganz schnell, dass noch viel Arbeit und Fleiß nötig war, um mit anderen Mannschaften mithalten zu können. Die ersten Spieler, die die grün-weißen Farben in Lichtental auf dem Spielfeld waren:
Georg Kist, Hermann Simon, August Schott, Albert Mächler, Josef Deubel, Emil Scharf, Josef Beismann, H. Binz, Fritz Walter, Erich Scheyder und Artur Schulmeister.

Am 20. Juni des Jahres 1930 wurde die Aufnahme in den Fußballverband durch den Vorstand verkündet und ein Jahr später, am 31. Juli 1931 der Aufstieg zur damaligen A-Klasse des FC Lichtental erfolgreich gefeiert. Viele bekannte Namen standen für den Erfolg in Grün-Weiß: Schmitt F. u. W., Scheyder, Haas, Mächler, Völker, Warth, Bachmann, Hörth, Ritzinger, Seitz, Werner.

In den nächsten Jahren gründete man Schüler- und Jugendmannschaften, um auf weite Sicht die Zukunft des Vereins zu sichern. Das hat sich bis heute nicht geändert. Teilweise wurde auch Gymnastik und Leichtathletik angeboten, selbst die Frauen des Vereins organisierten sich in eigenen Abteilungen.

Schon in den Anfangsjahren hatte man erkannt, dass zum Fußball auch noch gesellschaftliche Aktivitäten gehören. So organisierte man Ausflüge, Faschingsbälle, Weihnachtsfeiern, Sommernachtsfeste für jung und alt, Freunde und Gönner. Die nächsten Jahre verliefen für den jungen Verein in geordneten Bahnen. Er überstand alle Höhen und Tiefen auch aus sportlicher Sichtweite. Es wurde sogar während des 2. Weltkrieges noch bis 1944 Fußball in Lichtental, wenn auch unter schwersten Bedingungen gespielt, dann aber endgültig eingestellt.

Wiedergründung 1951

Am 10. März 1951 wurde die Wiedergründung des Fußballvereins FC Lichtental. 50 Mitglieder hatten sich in die Meldeliste eingetragen, offiziell vorgenommen. Man nahm mit geringfügigen Änderungen die alte Satzung wieder an. Dem Antrag des Vereins um Aufnahme in den Südbadischen Fußballverband wurde am 17. April 1951 stattgegeben. Emil Kraft wurde als 1. Vorsitzender gewählt, war er doch schon in den Kriegsjahren als Jugendbetreuer tätig.

Die ersten Trainingseinheiten mussten auf dem Ooser Sportplatz abgehalten werden, denn der eigene Platz an der Geroldsauer Straße war noch von den französischen Streitkräften als Besatzungsmacht im Tal der Oos beschlagnahmt. Doch gute Beziehungen und geschickte Verhandlungen mit dem SC Baden-Baden erlaubten die Heimspiele des FC Lichtental auf dem Gutenbergsportplatz auszutragen. Nach Abschluß der Verbandsrunde 1951/52 nahm der FC Lichtental in der B-Staffel Nord einen beachtlichen 4. Tabellenplatz ein.

Bei der Jahreshauptversammlung im Juni 1952 wurde Fritz Gommel zum 1. Vorsitzenden gewählt. Das oberste Ziel und Wunsch der Vorstandschaft war ein neuer Sportplatz im Haimbachtal. Zähe Verhandlungen und durch Intervension von Stadt- rad Herrmann Gommel verpachtete der Eigentümer Herr Ing. Eugen Leis das Gelände im Haimbachtal.

Inzwischen stieg der Verein 1953 in die A-Klasse auf, in der natürlich ganz andere sportliche Anforderungen gestellt wurden. Der Verein zählte inzwischen 200 Mitglieder, und viele davon brachten ihre Arbeit zum Ausbau des neuen Platzes ein. Am 27. Mai 1954 wohnten über 1000 Zuschauer der feierlichen Einweihung des Sportplatzes bei. Der damalige Oberbürgermeister der Stadt Dr. hc Ernst Schlapper zollte der Vereinführung größtes Lob für die großartige Eigenleistung, die das Zusammengehörigkeitsgefühl im Verein stärke. Er betonte: wir sind stolz auf den FC Lichtental. Bei strahlendem Wetter spielten der SC Baden-Baden gegen eine Auswahl des FC Lichtental und des FV Oos. Der Abend klang bei einem gemütlichen Beisammensein aus. Die erste Spielrunde auf dem neuen Hartplatz endete für den Verein mit einem beachtlichen 5. Tabellenplatz.

Am 6. und 7. August 1955 feierte der FC Lichtental sein 25jähriges Bestehen. Im Jubiläumsjahr belegte der Verein einen 3. Tabellenplatz in der A-Klasse. In der Spielsaison 1956/57, ein ganz besonders erfolgreiches Jahr bescherte dem FC Lichtental die Meisterschaft der A-Klasse Baden-Baden und damit den Aufstieg in die II. Amateurliga Südbaden.

Folgende Spieler waren maßgeblich am Aufstieg beteiligt: Erich Wallenwein, Erich Staub, Siegfried Falk, Bruno Ihle, Heinz Ihle, Egon Frick, Heinz Ganster, Heini Bauer, Julius Gaiser, Heinrich Lechner, Rolf Hörth, Günther Schillinger, Bruno Bachmann. Die Trainingsleitung hatte damals der unvergessene Fritz Mitzel. Die Meisterschaftsfeier war am 4. Mai 1957 im Gasthaus "Goldener Löwe" am Brahmsplatz. Auch die 2. Mannschaft und die B-Jugend wurden Meister in ihren Spielklassen.

Durch die vielen Erfolge und die attraktive Spielweise der Aktiven erlebte der Verein einen enormen Aufschwung. Es wurde sogar eine 3. Mannschaft zum Spielbetrieb gemeldet. Die erste Saison beendete die erste Mannschaft auf einem 5. Tabellenplatz - beachtlich. Der beste Spieler des FC L und auch Torschützenkönig für ganz Südbaden wurde mit 33 Toren Heini Bauer. Diese Leistung brachte ihm die Berufung zur Südbadischen Auswahl ein. Der 5. Juli 1958 brachte eine bedeutende Änderung in der Vereinsführung. Der langjährige Vorsitzende Fritz Gommel wurde von Fritz Mitzel als neuer Vorstand abgelöst. Auch die A1-Jugend des Vereins machte von sich Reden, denn sie wurde mit einem Torverhältnis von 167:17 Meister ihrer Staffel und stieg in die Sonderstaffel auf.

Unter einem besonderen sportlichen Aspekt stand die Saison 1958/59. Der SC Baden-Baden war in die II. Amateurliga abgestiegen und so konnten sich die Fans auf die Lokalderbys freuen. Über 1000 Zuschauer sahen den 2:1 Sieg des FC LIchtental im Haimbachtal und sogar 2000 Besucher verfolgten das 1:1 auf dem Walter-Hermann-Sportplatz. Meister wurde der SC Baden-Baden, der FC Lichtental belegte einen beachtlichen zweiten Rang.

Wenn auch das nächste Jahr in sportlicher Sicht nicht sehr erfolgreich war, so wurde doch für den Spielbetrieb und die Mannschaften eine wesentliche Verbesserung erreicht. Im Garten des Gasthauses "Grüner Baum" wurde eine alte Baracke erworben und das ehemalige Waschhaus wurde als Umkleide- und Duschanlage ausgebaut.



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