Vereinsgeschichte - 1962 bis 1976

  • Drucken
  • E-Mail
Beitragsseiten
Vereinsgeschichte
1962 bis 1976
1978 bis 1991
1991 bis 1998
1998 bis 2005
Alle Seiten
1962/63, nach 6jähriger Zugehörigkeit zur II. Amateurliga, musste der Verein die bittere Pille eines Abstiegs schlucken. Mit einem Torverhältnis von 57:79 und einem Punktekonto von 23:27 mußte man den Gang in die A-Klasse Baden-Baden antreten. Nicht gerade überzeugend war am Ende der Spielzeit 1963/64 ein 10. Tabellenplatz. Auch in der Vereinsführung änderte sich die Verantwortung. Am 1. Juli 1964 wurde Fritz Gommel nochmals zum 1. Vorsitzenden gewählt.

Die Spielsaison 1964/65 sollte wieder ein besonderes sportliches Ereignis werden. Der neu verpflichtete Trainer Werner Becker aus Durmersheim leistete ganze Arbeit. Es gelang ihm der Wiederaufstieg in die II. Amateur- liga Südbaden. Folgende Spieler erreichten das gesteckte Ziel: Wallenwein, Reiff, Tschan, Birnbräuer, G. Schindler, H. Schindler, Knöpfle, Hahn, Lorenz, Lechner, Bauer, Hörth, Himmel.

In den folgenden 3 Jahren waren die Erfolge unterschiedlich, aber der Klassenerhalt wurde immer erreicht. 1966/67 gab es einen erneuten Trainerwechsel, Heinz Becker ging zum VfB Bühl, es kam Karl Reinbothe vom SC Baden-Baden. Obwohl er selbst noch einmal die Fußballschuhe schnürte, konnte er einen Abstieg in die A-Klasse Baden-Baden nicht verhindern. Welche Gefahr ein Abstieg für einen Verein auf der sportlichen Seite bedeutet, musste auch der FC Lichtental erfahren. Die Erfolge auf dem Platz blieben aus und auch der Trainer verließ den Verein. Zum Glück konnte mit dem frühren Trainer Erwin Sailer ein erfahrener Mann gewonnen werden, der die Saison für den Verein doch noch mit dem 6. Tabellenplatz abschloß.

Doch die Jugend des FC L machte von sich Reden. Unter dem agilen Jugendleiter Bruno Link war ein deutlicher Leistungsaufschwung zu erleben. Nicht weniger als sieben Meisterschaften in den Spieljahren 1964-1968 in der C- und B-Jugend waren seine Erfolge und trugen seine Handschrift.

Die Spielrunde 1969/70 begann sehr unerfreulich für die Aktiven, denn sie hatten plötzlich das Siegen verlernt. Erst Trainer Erich Wallenwein hauchte den Spielern wieder Selbstbewusstsein und Siegeswille ein. Er übernahm kurzfristig im Herbst 1969 das Training und es sollte sich für alle auszahlen. Die 1. Mannschaft erspielte sich den 8. Tabellenplatz, die 2. Mannschaft wurde sogar Meister und stieg in die B-Klasse auf. Daß man beim FC Lichtental die Feste feiern konnte wie sie fielen, hat sich im Juli 1970 bewiesen. Der Verein beging sein 40.Jubiläum. Sowohl in sportliche wie in gesellschaftlicher Hinsicht war diese Feier ein großer Erfolg. Im Jubiläumsjahr hatte der Verein 450 Mitglieder. In der Saison 1970/71 wurden die aktiven Sportler vom neuen Trainer Cornik betreut, der im Spieljahr 1971/72 vom Trainer Hans Wolff abgelöst wurde. Am Ende der Runde stand ein 9. Tabellenplatz zu Buche.

Die Generalversammlung am 1. August 1970 stellte den Verein vor ungewohnte Probleme, denn es war an diesem Abend nicht gelungen den Posten des 1. Vorsitzenden und des Jugendleiters zu besetzen. Erst eine außerordentliche Mitgliederversammlung am 11. September brachte wieder etwas Ruhe in den Verein. Es stellte sich Erich Wallenwein als 1. Vorstand und Rainer Dietrich als Jugendleiter zur Verfügung. Für die Spielrunde 1971/72 wurden 7 Mannschaften zum Spielbetrieb gemeldet.

Besonders zu erwähnen ist die Gründung einer Damenmannschaft. Das Ehepaar Franziska und Egon Breig erfüllten sich einen Wunsch und betreuten und trainierten die jungen Frauen sehr erfolgreich.

Ein weiterer Höhepunkt in der Vereinsgeschichte war die Spielsaison 1973/74, denn der FC Lichtental erreichte zum dritten Mal den Aufstieg in die II. Amateurliga. Unter der begeisternden Trainingsarbeit von Hans Wolff reichte im letzten Spiel der Verbandsrunde ein 1:1 in Hörden um das fast Unmögliche zu erreichen. Folgende Spieler sollen für ihre Leistung hier nochmals erwähnt werden: W. Bauer, M. Breig, R. Schulmeister, S. Ludewig, G. Kiefer, K. Hörth, R. Burgmaier, P. Schleh, W. Falk, K. Furet, W. Ziegler, J. Westermann, B. Adler, S. Götz.

Den größten Schritt in eine neue sportliche Zukunft wurde in Lichtental jedoch mit dem Bau des neuen Sportplatzes gemacht. Dass es überhaupt zu dieser Sportanlage kam, ist der große Verdienst dreier Männer. An erster Stelle ist hier Fritz Mitzel zu nennen, der als 1.Vorsitzender mit Beharrlichkeit der Stadtverwaltung immer wieder "Dampf" machte und das Projekt so voran trieb. Gleich nach "Fimmi" Mitzel ist auch Hans Steiner, Mitarbeiter des Gartenbauamtes zu nennen. Aber alles ging nur, weil auch der Besitzer des Geländes Fritz Groß, sich überzeugen ließ und das Grundstück an die Stadt Baden-Baden verkaufte.

Das Ergebnis lässt die Augen eines Fußballers feucht werden: Ein wunder- schöner Sportplatz auf dem das Fußballspielen Spaß machen muss. Bis dies jedoch soweit war zogen 10 Jahre ins Land. Ein Beweis dafür, dass die Vereinsführung um den neuen Sportplatz gekämpft hat. In der ersten Planung war Mitte der 60er Jahre die Verbreiterung des Hartplatzes vorgesehen. Doch die Kosten waren zu hoch und den Plan ließ man fallen. Ein weiterer Vorschlag war jenes Gelände auf dem heute der Tennisclub "Grün-Weiß" sein Zuhause hat. 1970 fanden die ersten Gespräche statt. 1972 kaufte die Stadt das Gelände und ein Jahr später konnte man mit dem Bau beginnen. Auch die Verdienste der Stadtverwaltung, unter der Führung von OB Dr. Walter Carlein und dem Stadtrad aus Lichtental Ludwig Braun sollen hier besonders hervorgehoben werden.

Bis der neue Sportplatz jedoch Formen angenommen hatte, musste man insgesammt rund 30 000 Kubikmeter Erde bewegen. Auch das Wasserauf- kommen im Haimbachtal bereitete der Baufirma große Schwierigkeiten. Beim Sportfest im Juli 1975 wurde das erste Mal auf dem neuen Rasen gespielt. Doch es gab nochmals einen Rückschlag. Ein Unwetter verwüstete den Platz und es entstand ein Sachschaden von 50 000 DM.

Am 23. Mai 1976 fand dann unter reger Anteilnahme der Bevölkerung die offizielle Platzeinweihung statt. Der FC Lichtental und die Stadt Baden-Baden hatten ihr gemeinsames Ziel erreicht. Der FC Lichtental konnte den dritten Fußballplatz in seiner Vereinsgeschichte dem Spielbetrieb übergeben.

Doch die Freude der Spieler und der Vereinsmitglieder dauerte nur eine Spielrunde. Die Spielstärke der II. Amateurliga war zu groß, und so musste man 1974/75 wieder den Gang in die Bezirksliga antreten. Auch die zweite Mannschaft schaffte den Klassenerhalt nicht und musste den Abstieg hinnehmen. Die nächsten vier Spieljahre verliefen in ruhigen Bahnen, wobei der FC Lichtental immer auf den vorderen sechs Tabellenplätzen zu finden war.



Facebook Chronik des FC Lichtental

Projekt Kunstrasen - "FCL wird grün"

Banner

FCL wird grün - Aktion mit edeka fitterer

Banner

Terminkalender

Zur Zeit sind keine Eintrge vorhanden!

FCL Player

Wer ist online?

Wir haben 52 Gäste online

Counter

   Heute47
   Gestern38
   Woche333
  Monat850
     Insgesamt226290