Vereinsgeschichte

  • Drucken
  • E-Mail
Beitragsseiten
Vereinsgeschichte
1962 bis 1976
1978 bis 1991
1991 bis 1998
1998 bis 2005
Alle Seiten
Gründung 1930

Es begann, wie viele bedeutende Ereignisse in Lichtental, im Gasthaus Grüner Berg, bekannt unter dem Namen "Steg", als sich die Anhänger der Idee, einen Fußballclub in Lichtental zu gründen, trafen. Über 100 Unterschriften hatte man gesammelt, um dem Vorhaben Nachdruck zu verleihen. Auch Vertreter des Turnvereins und der DJK Lichtental waren am 8. März 1930 eingeladen. Die offizielle Gründung des FC Lichtental erfolgte dann am 5. April 1930. Vierzehn Männer, die hier nochmals dankend erwähnt werden sollen, leiteten im ersten Jahr die Geschicke des neuen Vereins.

Vorstand A. Stephan, Dr. Hübner, J. Touchemann, K. Maier, M. Gützlaff, H. Gommel, W. Nesselhauf, R. Metzmaier, J. Müller, F. Kist, E. Faller, W. Dressel. Die ersten Trainingsstunden musste man noch auf dem Spielplatz hinter der Hindenburgschule, heutige Hauptschule, abhalten. Die ersten Trainer der Fußballbegeisterten waren Emil Scharf und Franz Kist. Die Fertigstellung und Übergabe des neuen Sportplatzes an der Gerolds- auer Straße erfolgte am 11. Mai 1930.

Zur Einweihung und zum Start des Spielbetriebs hatten sich der VfB Baden-Baden und der VfB Gaggenau als sportliche Gegner zur Verfügung gestellt. Die Eröffnungsspiele waren aber nicht vom Erfolg gekrönt. So zeigte sich ganz schnell, dass noch viel Arbeit und Fleiß nötig war, um mit anderen Mannschaften mithalten zu können. Die ersten Spieler, die die grün-weißen Farben in Lichtental auf dem Spielfeld waren:
Georg Kist, Hermann Simon, August Schott, Albert Mächler, Josef Deubel, Emil Scharf, Josef Beismann, H. Binz, Fritz Walter, Erich Scheyder und Artur Schulmeister.

Am 20. Juni des Jahres 1930 wurde die Aufnahme in den Fußballverband durch den Vorstand verkündet und ein Jahr später, am 31. Juli 1931 der Aufstieg zur damaligen A-Klasse des FC Lichtental erfolgreich gefeiert. Viele bekannte Namen standen für den Erfolg in Grün-Weiß: Schmitt F. u. W., Scheyder, Haas, Mächler, Völker, Warth, Bachmann, Hörth, Ritzinger, Seitz, Werner.

In den nächsten Jahren gründete man Schüler- und Jugendmannschaften, um auf weite Sicht die Zukunft des Vereins zu sichern. Das hat sich bis heute nicht geändert. Teilweise wurde auch Gymnastik und Leichtathletik angeboten, selbst die Frauen des Vereins organisierten sich in eigenen Abteilungen.

Schon in den Anfangsjahren hatte man erkannt, dass zum Fußball auch noch gesellschaftliche Aktivitäten gehören. So organisierte man Ausflüge, Faschingsbälle, Weihnachtsfeiern, Sommernachtsfeste für jung und alt, Freunde und Gönner. Die nächsten Jahre verliefen für den jungen Verein in geordneten Bahnen. Er überstand alle Höhen und Tiefen auch aus sportlicher Sichtweite. Es wurde sogar während des 2. Weltkrieges noch bis 1944 Fußball in Lichtental, wenn auch unter schwersten Bedingungen gespielt, dann aber endgültig eingestellt.

Wiedergründung 1951

Am 10. März 1951 wurde die Wiedergründung des Fußballvereins FC Lichtental. 50 Mitglieder hatten sich in die Meldeliste eingetragen, offiziell vorgenommen. Man nahm mit geringfügigen Änderungen die alte Satzung wieder an. Dem Antrag des Vereins um Aufnahme in den Südbadischen Fußballverband wurde am 17. April 1951 stattgegeben. Emil Kraft wurde als 1. Vorsitzender gewählt, war er doch schon in den Kriegsjahren als Jugendbetreuer tätig.

Die ersten Trainingseinheiten mussten auf dem Ooser Sportplatz abgehalten werden, denn der eigene Platz an der Geroldsauer Straße war noch von den französischen Streitkräften als Besatzungsmacht im Tal der Oos beschlagnahmt. Doch gute Beziehungen und geschickte Verhandlungen mit dem SC Baden-Baden erlaubten die Heimspiele des FC Lichtental auf dem Gutenbergsportplatz auszutragen. Nach Abschluß der Verbandsrunde 1951/52 nahm der FC Lichtental in der B-Staffel Nord einen beachtlichen 4. Tabellenplatz ein.

Bei der Jahreshauptversammlung im Juni 1952 wurde Fritz Gommel zum 1. Vorsitzenden gewählt. Das oberste Ziel und Wunsch der Vorstandschaft war ein neuer Sportplatz im Haimbachtal. Zähe Verhandlungen und durch Intervension von Stadt- rad Herrmann Gommel verpachtete der Eigentümer Herr Ing. Eugen Leis das Gelände im Haimbachtal.

Inzwischen stieg der Verein 1953 in die A-Klasse auf, in der natürlich ganz andere sportliche Anforderungen gestellt wurden. Der Verein zählte inzwischen 200 Mitglieder, und viele davon brachten ihre Arbeit zum Ausbau des neuen Platzes ein. Am 27. Mai 1954 wohnten über 1000 Zuschauer der feierlichen Einweihung des Sportplatzes bei. Der damalige Oberbürgermeister der Stadt Dr. hc Ernst Schlapper zollte der Vereinführung größtes Lob für die großartige Eigenleistung, die das Zusammengehörigkeitsgefühl im Verein stärke. Er betonte: wir sind stolz auf den FC Lichtental. Bei strahlendem Wetter spielten der SC Baden-Baden gegen eine Auswahl des FC Lichtental und des FV Oos. Der Abend klang bei einem gemütlichen Beisammensein aus. Die erste Spielrunde auf dem neuen Hartplatz endete für den Verein mit einem beachtlichen 5. Tabellenplatz.

Am 6. und 7. August 1955 feierte der FC Lichtental sein 25jähriges Bestehen. Im Jubiläumsjahr belegte der Verein einen 3. Tabellenplatz in der A-Klasse. In der Spielsaison 1956/57, ein ganz besonders erfolgreiches Jahr bescherte dem FC Lichtental die Meisterschaft der A-Klasse Baden-Baden und damit den Aufstieg in die II. Amateurliga Südbaden.

Folgende Spieler waren maßgeblich am Aufstieg beteiligt: Erich Wallenwein, Erich Staub, Siegfried Falk, Bruno Ihle, Heinz Ihle, Egon Frick, Heinz Ganster, Heini Bauer, Julius Gaiser, Heinrich Lechner, Rolf Hörth, Günther Schillinger, Bruno Bachmann. Die Trainingsleitung hatte damals der unvergessene Fritz Mitzel. Die Meisterschaftsfeier war am 4. Mai 1957 im Gasthaus "Goldener Löwe" am Brahmsplatz. Auch die 2. Mannschaft und die B-Jugend wurden Meister in ihren Spielklassen.

Durch die vielen Erfolge und die attraktive Spielweise der Aktiven erlebte der Verein einen enormen Aufschwung. Es wurde sogar eine 3. Mannschaft zum Spielbetrieb gemeldet. Die erste Saison beendete die erste Mannschaft auf einem 5. Tabellenplatz - beachtlich. Der beste Spieler des FC L und auch Torschützenkönig für ganz Südbaden wurde mit 33 Toren Heini Bauer. Diese Leistung brachte ihm die Berufung zur Südbadischen Auswahl ein. Der 5. Juli 1958 brachte eine bedeutende Änderung in der Vereinsführung. Der langjährige Vorsitzende Fritz Gommel wurde von Fritz Mitzel als neuer Vorstand abgelöst. Auch die A1-Jugend des Vereins machte von sich Reden, denn sie wurde mit einem Torverhältnis von 167:17 Meister ihrer Staffel und stieg in die Sonderstaffel auf.

Unter einem besonderen sportlichen Aspekt stand die Saison 1958/59. Der SC Baden-Baden war in die II. Amateurliga abgestiegen und so konnten sich die Fans auf die Lokalderbys freuen. Über 1000 Zuschauer sahen den 2:1 Sieg des FC LIchtental im Haimbachtal und sogar 2000 Besucher verfolgten das 1:1 auf dem Walter-Hermann-Sportplatz. Meister wurde der SC Baden-Baden, der FC Lichtental belegte einen beachtlichen zweiten Rang.

Wenn auch das nächste Jahr in sportlicher Sicht nicht sehr erfolgreich war, so wurde doch für den Spielbetrieb und die Mannschaften eine wesentliche Verbesserung erreicht. Im Garten des Gasthauses "Grüner Baum" wurde eine alte Baracke erworben und das ehemalige Waschhaus wurde als Umkleide- und Duschanlage ausgebaut.


1962/63, nach 6jähriger Zugehörigkeit zur II. Amateurliga, musste der Verein die bittere Pille eines Abstiegs schlucken. Mit einem Torverhältnis von 57:79 und einem Punktekonto von 23:27 mußte man den Gang in die A-Klasse Baden-Baden antreten. Nicht gerade überzeugend war am Ende der Spielzeit 1963/64 ein 10. Tabellenplatz. Auch in der Vereinsführung änderte sich die Verantwortung. Am 1. Juli 1964 wurde Fritz Gommel nochmals zum 1. Vorsitzenden gewählt.

Die Spielsaison 1964/65 sollte wieder ein besonderes sportliches Ereignis werden. Der neu verpflichtete Trainer Werner Becker aus Durmersheim leistete ganze Arbeit. Es gelang ihm der Wiederaufstieg in die II. Amateur- liga Südbaden. Folgende Spieler erreichten das gesteckte Ziel: Wallenwein, Reiff, Tschan, Birnbräuer, G. Schindler, H. Schindler, Knöpfle, Hahn, Lorenz, Lechner, Bauer, Hörth, Himmel.

In den folgenden 3 Jahren waren die Erfolge unterschiedlich, aber der Klassenerhalt wurde immer erreicht. 1966/67 gab es einen erneuten Trainerwechsel, Heinz Becker ging zum VfB Bühl, es kam Karl Reinbothe vom SC Baden-Baden. Obwohl er selbst noch einmal die Fußballschuhe schnürte, konnte er einen Abstieg in die A-Klasse Baden-Baden nicht verhindern. Welche Gefahr ein Abstieg für einen Verein auf der sportlichen Seite bedeutet, musste auch der FC Lichtental erfahren. Die Erfolge auf dem Platz blieben aus und auch der Trainer verließ den Verein. Zum Glück konnte mit dem frühren Trainer Erwin Sailer ein erfahrener Mann gewonnen werden, der die Saison für den Verein doch noch mit dem 6. Tabellenplatz abschloß.

Doch die Jugend des FC L machte von sich Reden. Unter dem agilen Jugendleiter Bruno Link war ein deutlicher Leistungsaufschwung zu erleben. Nicht weniger als sieben Meisterschaften in den Spieljahren 1964-1968 in der C- und B-Jugend waren seine Erfolge und trugen seine Handschrift.

Die Spielrunde 1969/70 begann sehr unerfreulich für die Aktiven, denn sie hatten plötzlich das Siegen verlernt. Erst Trainer Erich Wallenwein hauchte den Spielern wieder Selbstbewusstsein und Siegeswille ein. Er übernahm kurzfristig im Herbst 1969 das Training und es sollte sich für alle auszahlen. Die 1. Mannschaft erspielte sich den 8. Tabellenplatz, die 2. Mannschaft wurde sogar Meister und stieg in die B-Klasse auf. Daß man beim FC Lichtental die Feste feiern konnte wie sie fielen, hat sich im Juli 1970 bewiesen. Der Verein beging sein 40.Jubiläum. Sowohl in sportliche wie in gesellschaftlicher Hinsicht war diese Feier ein großer Erfolg. Im Jubiläumsjahr hatte der Verein 450 Mitglieder. In der Saison 1970/71 wurden die aktiven Sportler vom neuen Trainer Cornik betreut, der im Spieljahr 1971/72 vom Trainer Hans Wolff abgelöst wurde. Am Ende der Runde stand ein 9. Tabellenplatz zu Buche.

Die Generalversammlung am 1. August 1970 stellte den Verein vor ungewohnte Probleme, denn es war an diesem Abend nicht gelungen den Posten des 1. Vorsitzenden und des Jugendleiters zu besetzen. Erst eine außerordentliche Mitgliederversammlung am 11. September brachte wieder etwas Ruhe in den Verein. Es stellte sich Erich Wallenwein als 1. Vorstand und Rainer Dietrich als Jugendleiter zur Verfügung. Für die Spielrunde 1971/72 wurden 7 Mannschaften zum Spielbetrieb gemeldet.

Besonders zu erwähnen ist die Gründung einer Damenmannschaft. Das Ehepaar Franziska und Egon Breig erfüllten sich einen Wunsch und betreuten und trainierten die jungen Frauen sehr erfolgreich.

Ein weiterer Höhepunkt in der Vereinsgeschichte war die Spielsaison 1973/74, denn der FC Lichtental erreichte zum dritten Mal den Aufstieg in die II. Amateurliga. Unter der begeisternden Trainingsarbeit von Hans Wolff reichte im letzten Spiel der Verbandsrunde ein 1:1 in Hörden um das fast Unmögliche zu erreichen. Folgende Spieler sollen für ihre Leistung hier nochmals erwähnt werden: W. Bauer, M. Breig, R. Schulmeister, S. Ludewig, G. Kiefer, K. Hörth, R. Burgmaier, P. Schleh, W. Falk, K. Furet, W. Ziegler, J. Westermann, B. Adler, S. Götz.

Den größten Schritt in eine neue sportliche Zukunft wurde in Lichtental jedoch mit dem Bau des neuen Sportplatzes gemacht. Dass es überhaupt zu dieser Sportanlage kam, ist der große Verdienst dreier Männer. An erster Stelle ist hier Fritz Mitzel zu nennen, der als 1.Vorsitzender mit Beharrlichkeit der Stadtverwaltung immer wieder "Dampf" machte und das Projekt so voran trieb. Gleich nach "Fimmi" Mitzel ist auch Hans Steiner, Mitarbeiter des Gartenbauamtes zu nennen. Aber alles ging nur, weil auch der Besitzer des Geländes Fritz Groß, sich überzeugen ließ und das Grundstück an die Stadt Baden-Baden verkaufte.

Das Ergebnis lässt die Augen eines Fußballers feucht werden: Ein wunder- schöner Sportplatz auf dem das Fußballspielen Spaß machen muss. Bis dies jedoch soweit war zogen 10 Jahre ins Land. Ein Beweis dafür, dass die Vereinsführung um den neuen Sportplatz gekämpft hat. In der ersten Planung war Mitte der 60er Jahre die Verbreiterung des Hartplatzes vorgesehen. Doch die Kosten waren zu hoch und den Plan ließ man fallen. Ein weiterer Vorschlag war jenes Gelände auf dem heute der Tennisclub "Grün-Weiß" sein Zuhause hat. 1970 fanden die ersten Gespräche statt. 1972 kaufte die Stadt das Gelände und ein Jahr später konnte man mit dem Bau beginnen. Auch die Verdienste der Stadtverwaltung, unter der Führung von OB Dr. Walter Carlein und dem Stadtrad aus Lichtental Ludwig Braun sollen hier besonders hervorgehoben werden.

Bis der neue Sportplatz jedoch Formen angenommen hatte, musste man insgesammt rund 30 000 Kubikmeter Erde bewegen. Auch das Wasserauf- kommen im Haimbachtal bereitete der Baufirma große Schwierigkeiten. Beim Sportfest im Juli 1975 wurde das erste Mal auf dem neuen Rasen gespielt. Doch es gab nochmals einen Rückschlag. Ein Unwetter verwüstete den Platz und es entstand ein Sachschaden von 50 000 DM.

Am 23. Mai 1976 fand dann unter reger Anteilnahme der Bevölkerung die offizielle Platzeinweihung statt. Der FC Lichtental und die Stadt Baden-Baden hatten ihr gemeinsames Ziel erreicht. Der FC Lichtental konnte den dritten Fußballplatz in seiner Vereinsgeschichte dem Spielbetrieb übergeben.

Doch die Freude der Spieler und der Vereinsmitglieder dauerte nur eine Spielrunde. Die Spielstärke der II. Amateurliga war zu groß, und so musste man 1974/75 wieder den Gang in die Bezirksliga antreten. Auch die zweite Mannschaft schaffte den Klassenerhalt nicht und musste den Abstieg hinnehmen. Die nächsten vier Spieljahre verliefen in ruhigen Bahnen, wobei der FC Lichtental immer auf den vorderen sechs Tabellenplätzen zu finden war.


Der FCL baut ein Clubhaus

Der Höhepunkt der baulichen Aktivitäten in diesem Jahrzehnt war der Bau eines eigenen Funktionsgebäude, das am 27. Oktober 1978 offiziell eingeweiht wurde. Wörtlich sagte damals Fritz Mitzel: "Dieser Tag zählt zu den Höhepunkten in der Vereinsgeschichte des FCL".

Dass dieses Gebäude überhaupt hat entstehen können, ist der Verdienst des gesamten Vereins. Viele Mitglieder haben nicht nur ihr Geld zur Ver- fügung gestellt, sondern auch ihre Arbeitskraft. Über 8000 freiwillige Arbeits- stunden wurden geleistet damit der geforderte Eigenanteil von 200 000 DM erreicht war. Zur Koordination dieser Arbeiten wurde eigens ein Bauaus- schuß gegründet, dem man wirklich ganze Arbeit bescheinigen kann. Das neue Haus stellte einen Gesamtwert von 750 000 DM dar und ist optimal ausgerüstet worden. Architekt des Gebäudes ist Werner Reile, der mit seinem Mitarbeiterstab hervorragende Arbeit geleistet hat. Solche Projekte, wie sie in den letzten Jahren in Lichtental entstanden, sind jedoch nur möglich, wenn sich in der Vereinsführung engagierte Mitglieder befinden. An erster Stelle ist hier Fritz Mitzel als Vorsitzender zu nennen, der 13 Jahre die Geschicke des Vereins lenkte. Auch der 2. Vorsitzende Walter Bauer, der seit neun Jahren seine ganze Kraft und Freizeit mit Begeisterung und fachlicher Kompetenz dem FCL zu Verfügung stellt.

Der "Rechenkünstler" des FCL ist seit 11 Jahren Bernd Adler. Er kümmert sich um die Finanzen und als Schriftführer versieht Siegfried Walther seinen freiwilligen Dienst zum Wohle des Vereins. Auch mit der Mitglieder-Entwicklung der letzten 10 Jahre kann der Verein zufrieden sein. Die Zahl der Aktiven stieg von 310 auf 520 im Jahre 1980, davon rund 100 Jugendliche.

Die Jahre nach dem 50jährigen verliefen aus sportlicher Sicht für den Verein sehr abwechslungsreich. Die Spielrunde 1980/81 brachte sogleich den Abstieg in die Kreisliga A. 1981/82 hieß es wieder neues Spiel neues Glück. Unter dem Spielertrainer Hanjo Witte gelang der direkte Wiederaufstieg Nach einer spielerisch glanzvollen Runde stieg der FCL mit einem Punkte- stand von 44:16 in die Bezirksliga auf. Auch die II. Mannschaft wurde Sieger in der Kreisliga B, Staffel 2.

Ein ausgezeichneter 5. Tabellenplatz folgte in der Spielrunde 1982/83. Auch außerhalb des Spielfeldes tat sich Wichtiges. Auf der Suche nach neuen Einnahmequellen um den Spielbetrieb finanzieren zu können, wurde die Bandenwerbung um das Spielfeld genehmigt und sogleich mit Hilfe der Sponsoren auch umgesetzt. Eine überlebenswichtige Entscheidung für den Verein. Die Sportwerbung Lichtental zeichnet dafür verantwortlich.

1983/84 war Trainer Hanjo Witte an seinem Ziel: Aufstieg in die Landesliga. Mit einem Punktestand von 48:12 und einem Torverhältnis wurde die 1. Mannschaft Meister in der Bezirksklasse. Auch diese erfolgreiche Truppe soll hier nochmals erwähnt werden: H. Stebe, G. Ketz, D. Oser, R. Burgmeier, (er erzielte 22 Tore) W. Fischer, J. Pfeifer, R. Ernst, Spielertrainer H. Witte, M. Bratic, P. Schaufler, H. Meier, T. Weiser, R. Gerke, G. Kiefer, W. Ziegler, K. Schiller, M. Faller und Betreuer H. Frick.

Das gesteckte Ziel die Klasse zu erhalten, erreichte der neue Trainer Paul Durban in der Spielrunde 1984/85 mit einem 13. Tabellenplatz. Doch es war mehr zu erreichen, denn nach 5 Spieltagen stand der FC L sogar an der Spitze der Liga. Das Lokalderby gegen den SC Baden-Baden ging vor 1500 Zuschauern mit einer Niederlage von 1:4 Toren verloren. Der FCL hatte in diesem Jahr 3 aktive Mannschaften gemeldet. Das war zu viel für einen Trainer und so übernahm Wolfgang Huck die Verantwortung für die 2. und 3. Mannschaft.

Erstmals in der Vereinsgeschichte nahm Dietmar Walther als "Stadion- Sprecher" seine Arbeit auf. Auch die Informationen für Besucher und Gäste wurden durch die "grünen Seiten" verbessert und gestalteten das Terminheft interessanter. Für die neue Spielrunde 1985/86 wurde Harald Heck als neuer Spielertrainer verpflichtet. Doch er hatte kein Glück und so musste die 1. Mannschaft nach einer schlechten Leistung den Weg in die Bezirksliga antreten. Die Vereinführung versuchte auch außerhalb des Spielfeldes neues zur Belebung und Begeisterung für den FCL einzurichten. So veranstaltete man in eigener Regie ein Weinfest im Löwensaal.

1986/87 lief es für die Mannschaft und den Trainer wieder erfolgreicher. Zum Rundenende belegte der FCL den 4. Tabellenplatz. Die 2. Mannschaft wurde Stadtmeister in der Halle und die 3. Mannschaft konnte zur Freude aller mit 102:24 Toren und 44:4 Punkten eine überzeugende Meisterschaft feiern. Torschützenkönig mit 47 Toren wurde der 2. Vorstand Werner Ziegler.

1987/88 Wieder gab es für die treuen Fans des FCL eine errungene Meisterschaft zu feiern. Mit 47:13 Punkten und um ein Tor besseres Torverhältnis wurde die 1. Mannschaft im letzten Spiel einer spannenden Runde gegen den FV Weitenung Meister der Bezirksklasse. Der FV Hörden, den man zweimal besiegt hatte, zog den kürzeren.

Die Meisterschaft wurde im Festzelt beim FCL-Sportfest überschwänglich gefeiert. Spielertrainer Harald Heck hatte sein gestecktes Ziel, der Wieder- aufstieg in die Landesliga, erreicht.

Im Oktober 1987 wurde nach langer und schwieriger Arbeit der erweiterte Hartplatz eingeweiht. Ehrenvorsitzender Fritz Mitzel erhielt für seine Verdienste um den Sport in Baden-Baden die Landes-Ehrennadel verliehen. Den Klassenerhalt zu schaffen, war im Spieljahr 1988/89, das oberste Gebot. Das Ziel erreichte die 1. Mannschaft nach einer spielerisch hervorragenden Saison mit dem 5. Tabellenplatz. Die 3. Mannschaft wurde nach zwei Meisterschaften in folge "nur" Vice-Meister. Gerhard Stähle übernahm 1989/90 das Ruder als neuer Spieler-Trainer im Haimbachtal. Ein 7. Tabellenplatz reichte um dennoch als beste Mannschaft im Stadtgebiet Baden-Baden die Runde zu beenden. 1990/91


Das 60jährige Jubiläum wurde im Rahmen einer Sportwoche gefeiert. Es fand das beliebte Kleinfeldturnier der Lichtentaler Vereine, die AH-Stadtmeisterschaft, ein Festbankett und verschiedene Fußballspiele statt. Der Festplatz wurde mit viel Arbeit und Einsatz weiter verbessert und ausgebaut. Gerhard Stähle, nur noch Trainer, belegte mit der 1. Mannschaft zum Ende der Spielrunde einen sehr guten 4. Platz in der Landesliga. Der dritte Gewinn der Hallenstadtmeisterschaft kann als großer Erfolg gewertet werden. 1991/92

Aus sportlicher Sicht war diese Runde durchwachsen. Der 11. Tabellen- platz war die Ausbeute der 1. Mannschaft. Für den Trainer war es zum Abschied nach drei Jahren keine besonders große Leistung, die die Mannschaft in manchen Spielen geboten hat.

Ein besonderes Ereignis fand im April 1992 im Haimbachtal statt. Der Weltmeister Guido Buchwald leitete zusammen mit dem ehemaligen Österreichischen Internationalen Buffy Ettmeyer und den Spielern der 1. Mannschaft ein Training mit Jugendspielern aus ganz Baden-Baden. Unter der Federführung des neuen dritten Vorstandes Peter Ludwig ging man neue Wege in der Werbung. Assistiert von Thomas Mahler und der Sportwerbung Lichtental von Rosi Breig wurden neue Sponsoren für die Bandenwerbung und andere Felder gewonnen. Ein gutes Jahr.

1992/93
Nach drei Jahren Pause wurde Harald Heck wieder zum Trainer bestellt. Durch seine ihm eigene Art die Mannschaft zu motivieren erreichte er gleich auf Anhieb einen hervorragenden 4. Tabellenplatz. Mit dem neuen Trainer kam auch ein neuer Torwart ins Haimbachtal, denn der durch seine besondere Spielweise beliebte und fordernde Torwart Norbert Rahner verließ nach 7 Jahren den FC L. Auch gab es in dieser Spielrunde wieder die kampfbetonten Derbys mit dem SC Baden-Baden vor großer Kulisse. Der FC L erreichte einen Sieg und ein Unentschieden. Mit einem Wehmutstropfen für die Aktiven des Vereins war der Verzicht von Wolfgang Huck, der nach 11 Jahren seine aufopfernde Tätigkeit als Spielausschuß- Vorsitzender beendete. Eine große Resonanz und guten Zuspruch erreichte der Verein mit der plakatierten Kampagne "keine Macht den Drogen", auch das gehört zu einem lebendigen Sportverein. Das BT überreichte der Vereinsführung einen Ehrenpreis für diesen Einsatz.

1993/94
Dieses Spieljahr war das erfolgreichste in der 64jährigen Vereinsgeschichte. (vergleichbar mit dem Spieljahr 1956/57). Aber dieses mal berechtigte der erreichte 2. Tabellenplatz zur Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur Verbandsliga. Doch der Traum von der Verbandsliga platzte nach einem 1:1 zu Hause gegen Böhringen und einer Niederlage in Kirchzarten mit 1:4. Als neuer Spielausschuß stellte sich Wolfgang Falk zur Verfügung und leistete mit dem Trainer ganze Arbeit. Nach insgesamt 7 erfolgreichen Jahren ging die Ära Harald Heck auf höchstem Niveau zu Ende.

1994/95
Die neue Saison brachte einen großen Umbruch für den Verein. 8 Spieler verließen den Club, 13 Neuzugänge wurden beim FC L verzeichnet. Dazu kam noch der neue Trainer Edu Früh. Peter Stahlberger, der nur bei einem Spiel die Mannschaft betreute, wurde wieder entlassen. Trotz aller Querelen spielte man auch Fußball und erreichte zum Runden- schluß einen 10. Tabellenplatz. Trotzdem konnte man auch dieses Jahr eine Meisterschaft feiern, denn die 3. Mannschaft wiederholte ihren Erfolg vom vergangenen Jahr!!

Außerhalb des Sportplatzes konnte, dank eifriger Helfer, die Stützmauer am Festplatz mit Mutterboden aufgefüllt und mit Pflanzen kultiviert werden. Die Parkplätze entlang der Haimbachstraße wurden neu angelegt.

1995/96
Martin Fütterer, als neuer 1. Vorsitzende gewählt, sprach in seiner Antritts- rede von einem "schweren Erbe", das er vom scheidenden Walter Bauer übernehmen würde. Die erste Hürde musste er schon bald mit der Neubesetzung des Traineramtes überwinden. Edu Früh wollte sein Wort nicht halten und sagte kurzfristig ab. Aber es fand sich ein würdiger Nachfolger mit Thomas Deuchler und Thomas Karcher. Auch kam in dieser Runde Andreas Lechner, unser ehemaliger Jugendnationalspieler, vom FC Rastatt zum FC L zurück.

Der Deutsche Fußballbund führte eine neue Regelung ein. Für einen Sieg erhält die Mannschaft ab dieser Spielrunde 3 Punkte. Heinz Ziegler übernimmt das Amt des Spielausschussvorsitzenden. Für die 1. Mannschaft war diese Runde sehr durchwachsen. Am Ende belegte die Elf den 13. Tabellenplatz. Aber im Winter konnte sie sich den Titel eines Hallenstadtmeisters sichern. Die 3. Mannschaft schaffte einen Hattrick und wurde zum dritten Mal Meister in ihrer Klasse.

1996/97
Diese Runde war geprägt von vielen unterschiedlichen Leistungen der Mannschaften. Es war eine richtige Berg- und Talfahrt, auch ausgelöst durch die drei Punktelösung. Zum Ende reichte es noch zu einem versöhnlichen 8. Tabellenplatz. Zufrieden stellend deshalb, da das Verletzungspech der Mannschaft treu blieb. Es schnürten sogar nochmals zwei "alte Hasen" die Sportschuhe Claudio Colle und Markus Faller stellten sich in den Dienst der Mannschaft. Thomas Deuchler legte sein Traineramt nach 2 Jahren wieder ab.

1997/98
In der Vorstandsetage stellte sich der Ehrenvorsitzende Walter Bauer für 10 Monate zur Verfügung um den FC L zu führen. Hanjo Witte, der schon in den Jahren 1981-1984 erfolgreicher Spielertrainer im Haimbachtal war, wurde neuer Trainer. Mit großem Elan ging er an seine schwere Aufgabe, denn es hatten sich einige Leistungsträger abgemeldet. Gleichwertige Spielen waren nicht zu finden. Nach dem 7. Spieltag ohne Punktgewinn gab Witte seinen überraschenden Rücktritt bekannt. Frank Schnepf und Werner Schlindwein sprangen bis zur Winterpause in die Presche. Für die Rückrunde konnte die Vereinsführung Norbert Rahner, ein alter Bekannter im Verein, für den freien Trainerposten gewonnen werden. Er versuchte mit allen Mitteln den drohenden Abstieg zu entgehen, aber nach 10 Jahren in der Landesliga rutschte der FC L in die Bezirksklasse ab. Der beliebte und wertvolle Spieler Klaus Greif beendete seine Laufbahn.


1998/99
In der Generalversammlung wurde Hanjo Fischer als neuer 1. Vorsitzender gewählt. Dieter Kamelski übernahm von Heinz Ziegler den Vorsitz als Spielausschuß. Sportliche Höhepunkte konnten in diesem Spieljahr nicht verzeichnet werden. Am Ende stand zwar ein 4. Tabellenplatz auf dem Papier, aber es waren 20 Punkte Abstand zum Tabellenersten (VfB Bühl). Man weiß jedoch, wie schwer das erste Jahr nach einem Abstieg ist. Seine Sportkarriere beendete Herbie Maier, der ebenfalls 11 Jahre, wie Klaus Greif beim FC L die sportliche Heimat hatte, seine Laufbahn.

1999/2000
Das neue Jahr begann gleich wieder mit einem Paukenschlag. Nach der Niederlage im ersten Punktespiel kam es zum Zerwürfnis zwischen Spieler und Trainer Norbert Rahner, was dieser zum Anlass nahm, sein Amt niederzulegen. Wieder sprang Werner Schlindwein zur Betreuung der Mannschaft ein, bis Rudi Röder als neuer Chef verpflichtet wurde. Er beendete die Runde mit seinen Spielern auf einem guten 6. Platz. Etwas Positives gab es doch zu berichten, denn zur aller Freude, fand die unendliche Geschichte des neuen Kassenhäuschens ein gutes Ende. Zum Spiel gegen Haueneberstein ist es seiner Bestimmung übergeben worden.

2000/01
Die Erwartungen, die in diese Spielrunde gesteckt wurden, konnten nicht erfüllt werden. Der 10. Tabellenplatz täuscht über die wirkliche Leistungen der 1. Mannschaft. Als eine Errungenschaft im Medienzeitalter muss und soll erwähnt werden, dass auch der FC L im Internet anzuklicken ist. Unter www.FC Lichtental.de erfährt man einiges über den Verein.

2001/02
Mit viel Zuversicht startete man in die neue Runde, die 3. unter dem Trainer Rudi Röder, mit neuem Co-Trainer Wolfgang Huck. Grund der positiven Einstellung war der 3. Sieg in Folge bei den Stadtmeisterschaften. Doch kam alles anders als erhofft. Erst am vorletzten Spieltag konnte der FC L mit einem Kantersieg von 8:1 gegen den FV Hörden den Klassenerhalt sichern. Für die 3. Mannschaft kam nach 18 Jahren in Folge von Spielermangel das Aus.

2002/03
Die wohl schwärzeste Saison für den FC Lichtental in seiner 75jährigen Vereinsgeschichte begann mit einem Paukenschlag. Nicht weniger als 11 Stammspieler der 1. Mannschaft verließen den Verein. Es ist müßig nach den wahren Gründen zu suchen. Die Vereinsführung musste mit der Tatsache zu recht kommen und den Weggang akzeptieren. Volker Robl, der als Spielertrainer verpflichtet wurde, trat trotzdem dieses schwere Amt an. Die 1. Mannschaft setzte sich nun aus Spielern der 2. und 3. Mannschaft zusammen. Der Abstieg in die Kreisklasse schien schon vor Anpfiff der Runde vorprogrammiert. Das erste Spiel, ein Pokalspiel in Ulm, wurde gewonnen, aber in der Pflichtrunde gelang den Spielern über die ganze Saison nur 3 Unentschieden. Das heißt: 32 Verbandsspiele nur 3 Punkte, zuwenig für den Klassenerhalt.

Das BT vom 8. Juni 2003 erkannte die Leistung mit den Worten an: "Hut ab vor dem FC L, der nach dem "Ausverkauf" die von vornherein völlig aussichtslose Runde sportlich und fair durchgezogen hat". Diese Beurteilung sagt alles über die Moral der jungen Spieler aus. Bravo! Außerhalb des Spielfeldes konnte man jedoch positive Leistungen verzeichnen. Mit hohem Aufwand, Zeit und Geld, wurde das Clubhaus mit vielen freiwilligen Helfern, saniert, renoviert und auch planmäßig wieder eröffnet.

2003/04
Nach dem der FC L den bitteren Abstieg in die Kreisliga A akzeptiert und auf Grund der Leistungen ja unausweichlich war, versuchte man mit dem neuen Trainer Janusz Niedworok und jungen, aus der eigenen Jugend kommenden Spielern einen sportlichen Neuanfang. Doch die Punkterunde wurde nicht einfach für die unerfahrenen Spieler. Bis zum Schluss war die untere Tabellenhälfte die Heimat der 1. Mannschaft. Erst im letzten Auswärtsspiel in Schwarzach konnte sich der FC L mit einem 3:1 Sieg den Klassenerhalt sichern. Der 10. Tabellenplatz stand am Ende zu Buche. Trotz der großzügigen Renovierung des Clubhauses verstand es der neue Pächter nicht, die in ihn gesetzten Erwartungen zu erfüllen. Enttäuscht über die Leistungen musste der Pachtvertrag wieder gekündigt werden. Die Initiative von Rosi Breig und ihren fleißigen Helferinnen ist es zu verdanken, dass die Lichter nicht ganz ausgingen, und die Bewirtung zu den Heimspielen weiter lief. Danke!

2004/05
Im Jubiläumsjahr sieht es für die jungen und einsatzfreudigen Spielern recht viel versprechend aus. Man muss den Jungen etwas Zeit geben, um mit dem Trainer Niedworok und Co-Trainer Wolfgang Huck wieder zu einer starken Truppe zusammen wachsen zu können. Wir, die Vereinsführung und die treuen Zuschauer stehen hinter diesen Aktiven und wünschen toi, toi, toi.

Fortsetzung folgt..

Facebook Chronik des FC Lichtental

Projekt Kunstrasen - "FCL wird grün"

Banner

FCL wird grün - Aktion mit edeka fitterer

Banner

Terminkalender

Zur Zeit sind keine Eintrge vorhanden!

FCL Player

Wer ist online?

Wir haben 17 Gäste online

Counter

   Heute9
   Gestern41
   Woche50
  Monat894
     Insgesamt230492